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Sonderausstellungen - Der Bär

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Der Bär. Vom Wildtier zum Kuscheltier (14. November 2009 bis 12. September 2010)


Ja, es gibt noch Bären in der Zentralschweiz. Und gemessen an ihrer Zahl sind es vor allem Teddybären. Diese kuscheligen Tiere, die Menschen ein Leben lang begleiten und genau diejenigen Geschichten erzählen können, die das menschliche Leben ausmachen. Eine stattliche Zahl hat sich vom Teddybär Museum in Sempach auf den Weg nach Luzern gemacht und haucht den historischen Zimmern des Gletschergartens jetzt neues und ungewohntes Leben ein.

Doch nicht nur das: In einem dieser Zimmer wirkte auch der damalige Gletscher­garten-Direktor Wilhelm Amrein-Küpfer (1872-1946), der im frühen 20. Jahrhundert in der Steigelfadbalm-Höhle an der Rigi Kiefer- und andere Knochen des legendären Höhlenbären entdeckte. Die Beziehung des Gletschergartens zu den Bären ist also fast hundertjährig. Zum ersten Mal nun können eiszeitliche Bärenfunde der Zentralschweiz in einer Gesamtschau bestaunt und hinterfragt werden: Wie ist es möglich, dass in der unwirtlichen Eiszeit im Einzugsgebiet des Reuss- und Aaregletschers friedliche Pflanzenfresser leben konnten? Haben die Bären mit den Menschen gleichzeitig in denselben Höhlen gewohnt und weshalb ist der Höhlenbär längst ausgestorben? Diesen und anderen Fragen gehen wir in unserer Sonderausstellung auf die Spur.

 

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